Die Reise ins ich – Selbstmanagement für Führungskräfte

Ist Stillstand wirklich Rückschritt? Und was passiert, wenn nichts passiert? Die Führung von Mitarbeiten vollzieht sich in einem permanenten Spannungsfeld  aus unterschiedlichen Erwartungen und Anforderungen vonseiten der Mitarbeiter, der Organisation und den eigenen Bedürfnissen als Privat- und Karrieremensch.

 

Um dieses Spannungsfeld gut zu managen und vielleicht sogar als Orientierungshilfe für die Führungstätigkeit zu nutzen, ist es entscheidend, zuerst einen guten Kontakt zu sich selbst herzustellen. In einem 3-Stufen-Modell der Persönlichkeitsentwicklung gelingt dies durch die Schritte Selbstwahrnehmung und Selbstregulierung bis hin zur Selbstverwirklichung.

 

Ein erster Schritt erfordert vielleicht ein Umdenken und das Verlassen gewohnter Verhaltenspfade. Der Weg führt weg von den Anforderungen im Außen und hin zu sich selbst. Dafür benötigt man Zeit und Ruhe für einen feinen Blick nach Innen, zum neutralen Wahrnehmen von Gefühlen und Bedürfnissen, zum neugierigen Entdecken unterschiedlichster Persönlichkeitsanteile und mehr oder weniger automatisierter Verhaltensmuster. 

 

Ein Schlüssel zum Glück liegt bereits im Bewusstwerden darüber, was gerade in und mit uns geschieht, was in uns gerade die Führung übernimmt – das Ego oder das Herz? Darüber ergibt sich interessanterweise wieder eine gesunde Distanz zu uns selbst, und im nächsten Schritt eröffnen sich bewusstere Handlungsoptionen und verfeinerte Regulierungsmöglichkeiten im Außen.

 

Weitere Ansätze, Gedanken und Übungen dazu finden Sie in meinem Aufsatz „Selbstmanagement für Führungskräfte“ in dem Buch „Modernes Personalmanagement“ von B. Rosenberger (Hrsg.), 2. Auflage, Springer Verlag 2017. 

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfüllung auf Ihrer weiteren Reise zu Ihrer wahren, inneren Führungskraft!

 

Sylvie Elise Trentzsch

Regionalleiterin Ost, Rosenberger+Partner

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