Jenseits der Beliebigkeit

Die Beraterakademie als interne Plattform des Austausches ist mittlerweile eine feste Institution bei Rosenberger+Partner. Am 12. Juni 2018 war es wieder soweit. Die Schwüle des Vortages in Wiesbaden war glücklicherweise einem frischen Wetter gewichen. Das war auch dringend notwendig, hatten wir uns doch ein anspruchsvolles Programm überlegt.

 

Diesmal ging es ausschließlich um eine einzige Frage: Welche Beratungsansätze und -prinzipien sind dazu geeignet, um Entwicklungen von einzelnen Menschen, Teams und Organisationen wirksam zu begleiten? Eine Frage, die von essentieller Bedeutung für die Effektivität und den Nutzen unserer Beratungsarbeit für unsere Klienten ist. Und eine Frage, die mich persönlich seit Jahren motiviert, mich mit der Komplexität von Menschen und sozialen Systemen zu beschäftigen und das häufig Unsichtbare greifbar und beschreibbar zu machen.

 

Der hohe Qualitätsanspruch an unsere Beratungstätigkeit begleitet uns seit Jahren. Sofort ist man dabei auch mit der dahinterstehenden Grundfrage konfrontiert: Wie „ticken“ eigentlich Menschen, Teams und Organisationen und was bedeuten die damit verbundenen Erkenntnisse für die Art und Weise, wie Veränderungen begleitet werden können?

 

Es gibt Unmengen von Ansätzen und Modeerscheinungen, die teils reine Marketing-Gags sind oder anderen Zielen dienen, nicht jedoch der Nutzenstiftung für die Klienten. Und es gibt seriöse und lohnenswerte, aber oft auch sehr komplexe Ansätze. Wie lässt sich die Spreu vom Weizen trennen und der „Weizen“ sich in der Praxis anwenden? Hier ist es unser Anspruch, der praktischen Komplexität eine handhabbare Beraterantwort entgegenzustellen. Denn wie Einstein schon gesagt hat: „Klug ist jener, der Schweres einfach sagt.“ Und hier sind wir durch unsere gemeinsame Arbeit bei der Beraterakademie wieder einen Schritt weitergekommen.

 

Ein intensiver und spannender Tag ging zu Ende. Er war ein Teil des kontinuierlichen Prozesses der Qualitätssicherung, der danach schon wieder weitergedacht wurde. Denn wer aufhört, sich mit dieser komplexen Fragestellung auseinanderzusetzen, läuft Gefahr, dem Klienten etwas vorzuenthalten. 

 

 

 

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