Embrace the Change! EBS-Symposium 2018

Das EBS-Symposium 2018, organisiert von den Studierenden der European Business School, war eine beeindruckende Erfahrung: das Panel über „Changing Job Expectations“ vor 200 Teilnehmern, viele Gespräche mit High Potentials auf dem Campus, das „Wine and Arts“-Event in der Georg-Müller-Stiftung, der Austausch mit gleichgesinnten Personalern und Führungskräften in heiterer Atmosphäre. Das konnte ich vom 19. bis 21. September 2018 in Oestrich-Winkel erleben. Irgendwie komisch – da haben wir eine solche Einrichtung direkt „vor der Haustür“, aber ich war vorher noch nie dort. Mein Freund Christian Hirsch, Partner bei Civitas Management Consultants und Mitglied im dortigen Advisory Board, hat mir dies mit seiner Anfrage, ob ich als Referent beim Symposium mitwirken könnte, nun ermöglicht. Es gäbe viel über diese Veranstaltung und über die EBS zu erzählen, deshalb empfehle ich einen Besuch auf deren Website.

 

Das Panel, an dem neben Christa Stienen vom Bundesverband der Personalmanager, Marc Sommer von Facebook und mir auch zwei Studierende (Sonja Hollerbach und Laura Riebel) teilnahmen, war eine inspirierende Runde. Unter der Moderation von Christian Hirsch wurden heutige und künftige Anforderungen von Unternehmen mit den Erwartungen von Studierenden und Young Professionals abgeglichen. Flexibilität, Lernbereitschaft und Leidenschaft, aber auch soziale Kompetenz habe ich als die wichtigsten Anforderungen herausgehört. Auch die Frage, ob und inwiefern künstliche Intelligenz den Arbeitsplatz der Zukunft beeinflusst, kam zur Sprache. Ja, natürlich, das wird eine Rolle spielen, auch wenn zugleich – darauf legte ich in der Diskussion großen Wert – menschliche Führung und Zusammenarbeit sowie der persönliche Austausch noch wichtiger werden. Digitale Transformation ist doch jetzt schon primär eine Frage des Kulturwandels. Ich zitierte in diesem Zusammenhang Jeffrey Immelt, den früheren CEO von General Electric, der mal gesagt hat: „I thought it was all about technology. I was wrong! We’ve had to drill and change a lot about the company... It has infected everything we’re doing.” Aus dem Publikum wurde ich u. a. auch gefragt, was die wichtigste Fähigkeit sei, die ich mir von Studierenden wünschen würde. Neben Talent und Leidenschaft nannte ich Zuverlässigkeit. Denn in Zeiten des permanenten Wandels brauchen wir als Entscheider Menschen, denen wir vertrauen können und die konsequent, loyal und verlässlich die Dinge vorantreiben – ohne Micro Management seitens der Führungskräfte.

 

 

Von links nach rechts: Christian Hirsch, Christa Stienen, Laura Riebel, Marc Sommer, Sonja Hollerbach, Dr. Bernhard Rosenberger

 

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